Dienstag, 4. Dezember 2007

Taroko Nationlapark



Letzten Donnerstag hab ich festgestellt, dass ich bis Februar eigentlich kein freies Wochenende mehr habe, aber noch nach Taroko wollte. Also hab ich mir einfach ein Auto geliehen und bin mit Sahra, Jesse, Mike und Mika in den Taroko National Park gefahren. Am Anfang ist das Autofahren dort etwas ungewohnt, da die Leute einfach einmal Hupen wenn sie über eine rote Ampel fahren. Die Spuren Anzahl ist durch die Fahrzeug breiten definiert und ob man rechts oder links überholt total egal. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat macht es echt spaß ;-)! Das Wetter war super und es war fast 30 Grad warm, weshalb wir uns für die Küstenstraße bis Hualien entschlossen haben. Nach einigen Stops an der Küste sind wir dann am Nachmittag im Nationalpark angekommen. Dort sind wir dann noch eine Schlucht entlang gewandert. Das Wasser dort ist wegen der Steine total blau und man läuft durch eine Mischung aus Felsenschlucht und Urwald! Leider wird es schon um 18 Uhr dunkel, weshalb wir die hälfte im dunkeln zurück gelaufen sind. Anschließend sind wir noch etwas tiefer in den Nationalpark hinein gefahren und haben in einem Zimmer einer Kirche übernachtet. Im 5 Sterne Hotel nebenan haben wir uns dann noch eine Show mit traditionellen Tänze aus Taiwan, Thailand, Indonesien und den Philippinen angesehen und noch etwas beisammen gesessen.
Am Sonntag sind wir schon um 7ben Uhr aufgebrochen und mit sind mit dem Auto die recht abenteuerlichen Straßen weiter gefahren. Die Landschaft dort ist unglaublich abwechslungsreich und es sieht teilweise aus wie in den Alpen, da die Bambus Wälder aus einiger Entfernung wie Gras aussehen. Da wir uns keinen Jeep geleistet hatten, quälten wir unseren kleinen Toyota durch einige kleine Bäche und mussten auch einmal etwas länger warten, bis sie die Straße von einem Erdrutsch befreit hatten. Das dauerte allerdings auch nur 15 min, da sie es einfach in Richtung Tal Baggerten! Gegen 11 Uhr sind wir dann auf eine kleine Anhöhe geklettert. Da von dort aus schon die Spitze in greifbarer Nähe war, haben wir die natürlich auch noch mitgenommen. Allerdings war das noch gar nicht die Spitze und die nächste Spitze auch nicht. Das Spiel haben wir dann noch knapp 3,5 Stunden weiter gespielt und fanden uns schließlich im T-Shirt und mit einem dünnen Pullover bekleidet auf knapp 3500 Meter wieder. War zwar schon etwas kalt aber noch recht gut aus haltbar. Aber irgendwie komisch, da die Taiwanesen um einen herum in kompletter hochalpiner Ausrüstung herumsaßen und sich mit Campingkochern etwas zu essen kochten oder sich völlig eingekauert ausruhten. Am Abend sind wir dann über Taichung nach hause gefahren, wo wir auch zu Abend gegessen haben und unseren ersten taiwanesischen Strafzettel bekommen haben. Da der uns aber nur 50 Cent und ein Liter Super auch nur 70 Cent Kostet war das gerade noch zu verkraften! In der Arbeit hab bin ich auch gerade recht gut beschäftigt, da ich ein neues Projekt bekommen habe , weshalb mir im Moment bestimmt nicht langweilig wird. Jetzt gehts erstmal zum Badminton spielen.

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